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Das Nonplusultra in Sachen Stil

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Runabout

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Was ist ein Runabout Boot

Für viele Motorboot-Enthusiasten gilt ein «Runabout» als Nonplusultra in Sachen Stil und Funktionalität. Das offene Sportmotorboot mit Sitzplätzen für zwei bis zehn Passagiere erlebte seine Blütezeit in den Fünfziger- Sechzigerjahren des letzten Jahrhunderts. Nicht zuletzt, weil sich Stars und Sternchen der damaligen Film- und Entertainement-Szene darauf publikumswirksam in Szene setzten.
Die Runabouts zweier legendärer Werften werden bis heute als «Urtypen des exklusiven Sportmotorbootes» bezeichnet: Riva (Italien) und Chris Craft (USA).

Runabouts (US-amerikanisch für Rumtreiber, Stromer) wurden bereits in den Zwanzigerjahren in den USA als Semi-Custom-Modelle angeboten und als Beginn einer neuen, von ultimativer Freiheit geprägten Ära des Wassersports gefeiert.
Technisch wurden sie zunächst um den damals gerade erst erfundenen Außenbordmotor herum gebaut. Später erhielten die ausgesprochen schnittig gezeichneten und meist edel ausgestatteten Boote auch Inborder, Z- und Jet-Antriebe.
Die zwischen fünf und neun Meter langen Runabouts sind als Bootsklasse nur schwer zu kategorisieren. So bezeichnen viele US-Amerikaner alle offenen Sportmotorboote ohne Kajüte als Runabouts, während in Europa die «Herumtreiber» eher mit dem markanten Look und Design der exklusiven Modelle aus dem Hause Riva in Verbindung gebracht werden. Entsprechend haben nahezu alle größeren und kleineren Motorbootwerften ein oder mehrere Runabout-Modelle im Programm, die oftmals als Retro-Versionen in Holz oder mit Holzdeck angeboten werden und auf dem Gebrauchtbootmarkt sehr gefragt sind. Auch erste Retro-Runabouts mit Elektromotor sind bereits auf dem Markt zu finden.

Der Archtetyp des Runabout

Der weltberühmte Bootskonstrukteur Carlo Riva (2017 im Alter von 95 verstorben) legte den Grundstein für seine Karriere mit dem Runabout «Aquaramas». Dessen Design gilt als Archtetyp europäischer Runabouts.
Der wohl bekannteste amerikanische Runabout-Pionier war John L. Hacker, der seine Werft bereits 1908 gründete. Hacker baute 1911 einen Flugzeugmotor in ein Holz-Motorboot, das er Kitty Hawk II taufte. Mit diesem «Hydroplane» stellte Hacker den damals sagenhaften Weltrekord über 80 km/h auf – eine Marke, die jahrelang von keinem anderen Boot erreicht werden sollte.
Bis heute werden unter dem Namen Hacker-Craft, nach mehreren Besitzerwechseln und als angeblich älteste existierende Motorbootswerft der Welt, faszinierende Holzboote gebaut bzw. gekonnt restauriert.

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