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Kleinboote, Beiboote, Dingis kaufen

Kennen Sie den Unterschied?

Die Zeiten ändern sich: Früher war das Dingi ein stilsicheres Transportmittel, das Skipper und Crew zur vor Anker schwojenden Yacht brachte. Heute fallen deutlich mehr Bootstypen in diese Kategorie.

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Kleinboote

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Kleinboot

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Der Begriff Kleinboot (Dingi)

Der Begriff Kleinboot wurde bis vor wenigen Jahren nahezu ausschließlich für kleinere Boote verwendet, die meist als Beiboot oder Dingi (alternative Schreibweise: Dinghy oder Dinghi) zum Einsatz kamen. Heute zählen jedoch zu den Kleinbooten auch Paddel- oder Schlauchboote, Kanus, Angelboote etc. bis zu einer Größe von etwa vier bis fünf Metern. Im aktuellen Sprachgebrauch werden zudem vermehrt Jetski als Kleinboote bezeichnet.

Beiboote / Tender

Beiboote im Bereich Wassersport sind Boote, die mehrheitlich auf oder von größeren Segel- oder Motoryachten mitgeführt werden. Sie dienen in erster Linie dazu, Passagiere oder die Crew von einer vor Anker, an einer Boje oder auf Reede liegenden Yacht an Land und zurückzubringen. Außerdem nutzt man Beiboote für Ausflüge.
Beiboote werden vorwiegend mit Verbrennungs- oder Elektromotoren angetrieben, seltener von mehreren Personen gerudert. Einige Beiboote können auch gesegelt werden.
Bei sehr großen Yachten werden Beiboote für Manöver wie Anker einholen oder Einparken in engen Hafenanlagen (Schlauchboot) genutzt. In der Seemannssprache werden Beiboote auch Tender genannt.

Was ist ein Dingi?

Ein Dingi, Dinghi oder Dinghy ist definitionsgemäß ein kleines Beiboot, das von einer Person bewegt werden kann (meistens mit Ruder oder kleinem Außenbordmotor). Dingis haben nur selten Platz für mehr als zwei bis vier Personen.

Beiboote und Dingis werden entweder an die Davids einer Yacht gehängt, bei großen Yachten in speziellen Beiboot-Garagen im Rumpf untergebracht oder auf Deck befestigt. Bei älteren Yachten oder Fahrtenyachten werden Beiboote oder Dingis mitunter im Kielwasser hinterher gezogen oder geschleppt.

Beiboote und Dingis werden aus unterschiedlichen Materialien gebaut. Das klassische Dingi ist aus Holz und wird mit Rudern bewegt. Aktuell eher gängige Baumaterialien sind GFK, Aluminium, Karbon. Schlauchboote sind heute die am meisten verbreitete Beiboot-Variante. Sie nehmen an Bord weniger Platz ein, sind vergleichsweise leicht und können unkompliziert an- und beiliegen sowie «stranden».

Durch US-amerikanischen und australischen Einfluss wird im Wassersport der Begriff «Dinghy» auch für bestimmte Segeljollen (vorwiegend Regattajollen) verwendet.

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