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Ketch Segelyacht kaufen

Zwei Masten = doppeltes Glück

Auf der Ketch werden Segel an zwei Masten gesetzt. Vorne der Großmast (deutlich länger), hinten der Besanmast. Wichtigster Unterschied zum „anderen“ Zweimaster Yawl: Der Besanmast muss innerhalb der Wasserlinie aufragen und der Rudergänger steht hinter dem Besanmast.

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Ketch

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Zwei Masten = doppeltes Glück

Was ist eine Ketch?

Zwei Masten = doppeltes Glück! Die meisten Eigner einer Ketch stimmen diesem Seemannsspruch bereitwillig und mit seligem Lächeln auf den Lippen zu. Denn die Vorteile der Yachten mit zwei Masten sind insbesondere für Langfahrtsegler derart offensichtlich, dass man sich fragen muss, warum die Ketch heute zu einem eher aussterbenden Bootstyp zählt. Jedenfalls sind im modernen Serienbootsbau Versionen mit Ketch–Takelung nur noch selten anzutreffen. Dafür bleiben sie jedoch als «Weltenbummler» auf dem Gebrauchtbootmarkt sehr gefragt.

Die Ketch hat also zwei Masten: Vorne den Groß-, hinten den Besanmast. Wie der Name schon andeutet, ist der Großmast immer deutlich höher als der Besanmast und trägt am Wind wie bei anderen Bootstypen auch das größte Großsegel.
Das gängigste Konstruktionsmerkmal der Ketch ist die Position des Besanmastes: Der muss (im Gegensatz zum «anderen» Zweimaster, der Yawl) innerhalb der Wasserlinie aufragen. Außerdem steht der Rudergänger in den meisten Fällen bei einer Ketch hinter dem Besanmast.

Welche Vorteile hat eine Ketch?

Einige Gründe, warum sich die Ketch ausgerechnet für Langfahrtsegler eignet:

  • Der Segelplan ist aufgrund des zweiten Mastes funktioneller unterteilt. Der Großmast ist – im Vergleich zu einem Einmaster mit gleicher Bootslänge – niedriger, da der Besanmast entsprechende Segelfläche trägt. Das vereinfacht die Reduktion der Segelfläche bei Starkwind. Oftmals ist es einfacher, ein Segel gleich vollständig zu bergen, als Reffs einzubinden.
  • Eine Ketch – vor allem Klassiker mit Langkiel – gilt als besonders kursstabil. Was u.a. darauf zurückzuführen ist, dass die Gierachse (Drehung um Hochachse) näher am Großmast ist.
  • Bei Starkwind lässt sich eine Ketch bestens unter Vor- und Besansegel segeln.
  • Zwei Nachteile einer Ketchtakelung, die jedoch bei Langfahrtseglern nicht allzu sehr ins Gewicht fallen: 1. Die Ketch segelt nicht gerne hoch am Wind (an der Windkante), weil dann das Großsegel (meist) dem Besansegel Abwinde beschert. 2. Vor dem Wind deckt das Besansegel Teile des Großsegels ab.

Die Ketch kann man in unterschiedlichen Bootslängen erwerben, wobei es „nach oben“ kaum ein Limit gibt. Das beweist nicht zuletzt die Kohlefaser-Megayacht «Hetairos» mit ihren 67 Metern Länge Wasserlinie.

Die Ketch und ihre Eigenschaften

  • Zwei Masten = doppeltes Glück.
  • Erprobtes und zuverlässiges Langfahrt-Konzept.
  • Sicher bei Starkwind.
  • Segelplan ist funktioneller unterteilt.
  • Kursstabil.

Wer sollte sich eine Ketch kaufen?

Stöbern Sie nach einer Ketch im Angebot von Boat24, wenn Sie

  • längere Törns oder sogar eine Blauwasserfahrt in den kommenden Jahren vorhaben;
  • ein Faible für Klassiker respektive erprobte Konzepte haben;
  • keine Geschwindikgkeitsrekorde aufstellen, dafür sicher und komfortabel lange Strecken segeln wollen;

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