Segelboote

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Segeln pur

Jollen sind offene Segelboote, die mit einem aufholbaren oder Steck-Schwert als aufrichtendes Moment und gegen die Abdrift ausgerüstet sind. Jollen werden am Wind meist sportlich durch Körpereinsatz aufrecht gesegelt – bei achterlichen Winden werden auf vielen Jollen Spinnaker, Gennaker oder asymmetrische Spinnaker gesetzt.

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Jolle

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Was ist eine Jolle

Als Jolle bezeichnet man im modernen Sprachgebrauch ein offenes Segelboot ohne Kajüte,
dessen aufrichtendes Moment durch den Wasserdruck auf den verhältnismäßig breiten Bootsrumpf und durch die in Luv platzierte Mannschaft erzeugt wird. Auf Jollen wird die Abdrift durch ein aufholbares Schwert oder ein Steck-Schwert reduziert.

Eine Sonderform im Sprachgebrauch stellen die Kieljollen dar (z.B. Kielzugvogel), die jedoch auch in den meisten Regionen als offene Kielboote bezeichnet werden.

Jollen werden in Fahrten- bzw. Wander- und Regattajollen unterteilt.

Wann kentert eine Jolle

Jollen benötigen in der Regel bei Windstärken ab drei bis vier Beaufort einen sportlichen Einsatz der Crew. In einfallenden Böen können Jollen bei unaufmerksamer oder zu leichter Crew kentern. Wird z.B. am Wind beim Einfallen des höheren Winddrucks auf die dichtgeholten Segel nicht die Schot gefiert und somit der Druck aus dem Segel genommen oder reitet die Crew nicht optimal aus bzw. wiegt die Person im Trapez nicht genug, krängt die Jolle und kann kentern. Bei plötzlich nachlassendem Wind kann eine Jolle auch nach Luv kentern, wenn die Crew oder der Einhandsegler nicht schnell genug mit Gewichtsverlagerung zur Mitte des Bootes reagieren.
Dabei wird zwischen normaler Kenterung (Segel und Mast liegen auf dem Wasser) und Durchkentern (Mast zeigt nach unten, Schwert nach oben) unterschieden.
Moderne Jollen sind meist unsinkbar und lassen sich von der Crew in kurzer Zeit wiederaufrichten, ohne dass dabei Schaden am Boot entsteht. Merke: «Scheint die Sonne auf das Schwert, macht der Segler was verkehrt!»

Jollenklassen

Jollen sind in Jollenklassen unterteilt, die wiederum mit Bauvorschriften dafür sorgen, dass die Boote bei Regatten untereinander direkt vergleichbar sind. Im europäischen Raum wird zwischen Einhand-Jollen (z.B. Laser, Finn-Dinghy, Contender, Musto-Skiff, Aero) und Zweihand/Zweipersonen-Jollen (z.B. 420er, 470er, Zugvogel, Korsar, Flying Dutchman, 505er, Pirat, Windy) unterschieden.

Skiff die besonders leichte Jolle

Skiffs sind besonders leichte Jollen, die mit relativ breiten Heckpartien und leichten Baumaterialien für frühe Gleitfähigkeit konzipiert wurden. Erste Skiffs gab es in Australien bereits Ende des 19. Jahrhunderts. Wie viele andere HighTech-Regattajollen sind auch die Skiffs meist übertakelt (tragen also proportional mehr Segelfläche im Vergleich zu den Ausmaßen des Rumpfes). Vor dem Wind oder auf raumen Kursen werden auf Skiffs großflächige Gennaker gesetzt, die Skiffs auf faszinierende Höchstgeschwindigkeiten bringen.
Skiffs sind vor allem In Australien eine weit verbreitete Klasse in unterschiedlichen Größen. Besonders beliebt sind die 14 Footer und 18 Footer (die zu dritt gesegelt werden). International bekannt wurde der Jollentyp Skiff durch den Einsatz des 49er-Skiffs bei den Olympischen Spielen (seit 2008).

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