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Segelboote

Archambault kaufen

Französischer HighTech-Bootsbau zwischen Kult, IRC-Wertungen und Spaß am Glitsch

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Sie suchen eine Segelyacht mit Regatta-Ambitionen, wollen aber die typische Regatta-Askese an Bord lieber vermeiden? Dann lohnt ein Blick auf die Gebrauchtboote der französischen Werft Archambault. Dort liefen Boote vom Stapel, die gerne „mal“ die Hochsee-Amateur-Regattaszene aufmischen.

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  • 18 Angebote online
  • Preise von EUR 5.450,- bis EUR 165.000,-
  • Jahrgänge von 1985 bis 2011

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Beliebteste Bootsmodelle von Archambault

Archambault

Archambault-Boote sind interessant für Segler, die in erster Linie Performance von ihren Booten verlangen. Und dennoch nicht auf einen gewissen Wohnkomfort verzichten wollen. Viele dieser Boote sind auf dem Gebrauchtmarkt gerade deshalb so interessant, weil sie Tempo mit einem gesunden Maß an Nutzwert verbinden. Anders gesagt: keine Blender, sondern kultverdächtige, echte Performance-Cruiser.

Schnelle Boote mit Kult-Status

Archambault war eine französische Werft in Dangé-Saint-Romain bei Châtellerault im westfranzösischen Departement Vienne. Nach mehreren finanziellen Krisen endete die Werft 2015 als eigenständiger Hersteller; Formen und Rechte einzelner Modelle gingen später an andere Unternehmen über. In der Werftbroschüre wird 1954 als Gründungsjahr genannt; dort ist auch von einem Exportanteil von mehr als 60 Prozent die Rede. Schon diese Eckdaten zeigen, wo die Marke sich seit jeher sieht: nicht bei gemütlichen Volumenbooten, sondern bei sportlichen Serienyachten, die bei Regatten das Podium anpeilen.

Von der Surprise zur A-Serie

Der Name Archambault steht für eine ganze Reihe französischer Performance-Boote „par Excellence“. Die Surprise verließ ab Ende der 1970er Jahre in Serie die Werfthallen und verbreitete sich in Europa in großen Stückzahlen. Später wurde vor allem die Grand Surprise zu einer festen Größe in Regatta-, Trainings- und Ausbildungskreisen. Fachmagazine beschrieben damals dieses Boot als seltene Mischung aus echtem Speed und nur wenigen Abstrichen beim Wohnkomfort – genau diese Balance macht viele Archambaults auf dem Gebrauchtbootmarkt bis heute so attraktiv.

Joubert/Nivelt setzten Akzente

Gerade bei den A31-, A35- und A40-Modellen entstand mit dem Designer-Duo Jounbert/Nivelt eine Design-Vorlage, die den Booten bis heute ihren Ruf sichert: verhältnismäßig leicht, leistungsstark, sauber auf IRC-Rating und Segelspaß getrimmt, jedoch nicht ohne Tourenperspektive. „Sailing World“ ordnete die A35 als ausgesprochen gelungenen Crossover mit starker IRC-Basis ein.

Schnelle Touren segeln – komfortabel Regatten gewinnen

Genau darin lag die besondere Stärke der Werft. Die Grand Surprise zeigte erstmals, dass Boote über neun Meter sehr wohl echte Speed-Eigenschaften mit einem brauchbaren Maß an Bordkomfort verbinden können. Und auch die Surprise lebt bis heute von dieser Doppelrolle: sportlicher Einheitsklassen-Renner, zugleich aber trailerbarer Daysailer und kleines Tourenboot mit vier Kojen.

Auszeichnungen für Kult-Boote

Auch die Trophäen passen genau ins Bild: Die A40 war 2004 „Yacht of the Year“, für die A35 dieselbe Auszeichnung im Jahr 2007. Wichtiger als einzelne Pokale ist jedoch die Kontinuität: Archambault gelang es über Jahre, Boote zu bauen, die auf Regattabahnen ernst genommen wurden und auf dem Gebrauchtmarkt bis heute hohen Wiederverkaufswert genießen.

Von 7,65 bis gut 13 Meter

Die Modellwelt reichte von kleineren, sehr lebendigen Kielbooten bis in den echten Racer-Cruiser-Bereich. Die Surprise misst 7,65 Meter, die Grand Surprise 9,54 Meter, die A35 gut 10,50 Meter und die A40 lag als sportlicher Vierzigfüßer noch einmal klar darüber. Für eine vergleichsweise kleine französische Werft ergab das ein bemerkenswert geschlossenes Portfolio: Boote für Vereins- wie auch IRC-Regatten und sportliches Fahrtensegeln.

Angaben zur Werft

  • Gründungsjahr: 1954
  • Sitz: Dangé-Saint-Romain bei Châtellerault, Frankreich
  • Mitarbeiter: 36 (laut Werftangaben)
  • Spezielles: mehr als 60 % der Produktion gingen in den Export
  • Modell-Dimensionen: von 7,65 m bis gut 13 m
  • Kult-Boote: Surprise, Grand Surprise, A35, A40RC
  • Werft meldete 2015 Insolvenz an, Formen der Boote gingen an andere Hersteller