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Motorboote

Grand Banks – Ikone aus Malaysia

Seit über 70 Jahren Ikone im Pazifischen Raum

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Grand Banks – längst eine Ikone im Pazifischen Raum – begeistert auch immer mehr europäische Kunden mit ihren Verdränger-Yachten für die ganze Familie. Die Story der Werft ist bemerkenswert.

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  • Jahrgänge von 1971 bis 2012

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Grand Banks

Seit über 70 Jahren Ikone im Pazifischen Raum

Es gibt nicht viele Werften auf unserem Blauen Planeten, die unumwunden von sich behaupten dürfen, sie seien so etwas wie eine Ikone. Klar, Riva, Chris Craft und all’ die anderen großen Namen sind berühmt geworden durch die Stars und Sternchen, die sich auf den formschönen Booten räkelten. Doch es gibt auch Boote, vielmehr Yachten für Eigner und Eignerinnen, die das gewisse „Andere“ suchen. Boote und Yachten, die sich als Verdränger für die Große Fahrt in komfortabler Atmosphäre nahezu aufdrängen und denen es nicht um Spitzengeschwindigkeiten hin zum Ziel geht, sondern eher um den Weg dorthin.

Die Werft Grand Banks stellt solche Boote her. Dass sie hier in Europa nicht ganz so bekannt ist, liegt am Stand- bzw. Produktionsort: Malaysia ist in vielerlei Hinsicht weit weg – die wichtigsten Verkaufsregionen von Grand Banks sind die Asiatischen respektive Pazifischen Seegebiete. Doch hat der ganz besondere Grand Banks-Stil mittlerweile auch in Europa viele Freunde gewonnen, wie nicht zuletzt das große Angebot auf Boat24 zeigt.

Ikone und Legende

Der Beginn der Grand Banks-Legende liegt allerdings in Hongkong. Dort lebte in den Fünfzigerjahren des letzten Jahrhunderts der ausgewanderte US-Amerikaner Robert Newton, der gemeinsam mit seinen längst erwachsenen Söhnen „mal was anderes machen wollte.“ So kam es, dass die Newtons statt ihrer bisherige Tätigkeiten im Softdrink-Bereich Geld in eine kleine Werft investierten, in der sie von Beginn an erfolgreich Holz-Motor- und Segelboote bauten.

Schon bald war der Grundstock für ein florierendes Unternehmen mit einer hervorragenden handwerklichen Reputation gelegt, das die Newtons geschickt ausbauten, indem sie viel Szene-Know-how „ins Boot“ holten. Jahrelang arbeitete die Creme de la Creme der Bootsarchitektur für Grand Banks: Sparkman and Stevens, William Garden, Nat Herreshoff und Ray Hunt.

In den frühen 60er Jahren erreichte das Unternehmen mit der "Chantyman" einen Meilenstein in seiner Entwicklung: Das 35 Fuß lange, dieselbetriebene Boot hatte ein erhöhtes Pilothaus, hohe Schanzkleider und weichere Rumpflinien. Obwohl dieses Boot kaum Ähnlichkeit mit den eleganten Linien einer aktuellen Grand Banks hatte, war es zweifellos der Entwurf, der der Welt das Konzept eines Trawlers im Serienbau vorstellte. Sein Erfolg führte zu einem grundlegenden Wandel in der Strategie des Unternehmens. Im Jahr 1963 wurde die von Kenneth Smith entworfene "Spray" vom Stapel gelassen und zum Prototyp einer Kategorie, die die Welt der Schifffahrt im Sturm erobern sollte - der 8-Knoten-Trawler.

Trawler als Vorbild

Die gewisse Eleganz und der gewisse Hauch von „Arbeitsboot“ – Trawler sind ja normalerweise Fischerboote – des 36-Fuß-Kreuzers mit Dieselantrieb veranlasste die Newtons dazu, den Bau von Custom-Build-Yachten aufzugeben und sich auf eine Serienproduktion zu konzentrieren, aus der schließlich Grand Banks wurde. Seit 1965, als die ersten Modelle vom Stapel liefen, wurden über 1.200 GB36 gebaut – eine für die damalige Zeit enorme Quote.

Im Jahr 1968 wurde die Fabrik von Hongkong nach Singapur verlegt, und fünf Jahre später traf man eine dieser wegweisenden Entscheidungen, vor der damals viele Werften standen, jedoch unterschiedlich rasch reagierten: Alle Rümpfe der Grand Banks-Yachten sollten fortan
nicht mehr aus Holz, sondern aus Glasfaser hergestellt werden.
Der Clou: Aus Angst vor der Skepsis der traditionellen Yachties informierte das Unternehmen weder Händler noch Käufer noch die Öffentlichkeit. Doch wie die Geschichte beweist, hat sich diese Entscheidung in Bezug auf Festigkeit, Gewicht, Haltbarkeit und Wartungsfreundlichkeit mehr als bewährt. So wurde etwa die GB42, kurz nach der GB36 entwickelt, erst 2005 nach 1.560 produzierten Booten aus dem Programm genommen.

Die nächsten Jahrzehnte bei Grand Banks verliefen ausgesprochen erfolgreich. Grand Banks wuchs zu einer der größten Motorboot-Werften im asiatischen Raum heran.
2014 fand jedoch die vielleicht bedeutendste Veränderung bei Grand Banks statt, als man das in Australien ansässige Unternehmen Palm Beach Motor Yachts übernahm. Das Sahnehäubchen: Mit der Übernahme kam auch der überaus erfolgreiche Hochseesegler Mark Richards (u.a. Skipper des Erfolgreichen 100-Fuß-Maxis Wild Oats) als Konstrukteur hinzu. Der wiederum das Design der Grand Banks -Boote abwandelte und ihm einen frischen „Touch“ verlieh, grundlegende Designelemente jedoch zumindest im Ansatz behielt.

Die neue Reihe der Grand Banks Motoryachten behält alle Tugenden ihres Erbes - Stil, Luxus und die Möglichkeit, Familien und Freunde auf ausgedehnte Kreuzfahrten mitzunehmen.

Schon 1995 wurde die Grand Banks Produktionsstätte nach Malaysia verlegt. Wo bis heute moderne, stabile, komfortable und – last not least – sparsame Motoryachten gebaut werden.
Grand Banks kann unumwunden zu einer der erfolgreichsten und wirtschaftlich stabilsten Werften der Welt gezählt werden.