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Superyachten: Meine ist länger als deine

Eine Megayacht ist das ultimative Statussymbol für Menschen, die reicher sind als Dagobert Duck. Zwei erwachsene Männer streiten sich wie kleine Jungen darum, wer die längste Yacht der Welt besitzt – und ein lachender Dritter schnappt ihnen die Nummer 1 vor der Nase weg.

Superyachten: Meine ist länger als deine
Eclipse, 162.5m© Flickr.com/EduardMarmet

Und es kommt doch auf die Länge an. Die Hamburger Werft Blohm + Voss musste die «Eclipse», die sie von 2006 bis 2010 für Roman Abramowitsch gebaut hat, zwei Mal noch vor dem Stapellauf verlängern, weil sie sonst nur die zweitlängste Yacht auf den sieben Weltmeeren gewesen wäre. Mit 162,50 Metern war sie drei Jahre lang einen halben Meter länger als die «Dubai», die Scheich Mohammed Bin Raschid Al Maktum gehört, Herrscher von Dubai und Premierminister der Vereinigten Arabischen Emirate.

Das Wettrüsten der Yachtbesitzer

Das konnte dieser nicht auf sich sitzen lassen: Er lässt jetzt die «Dubai» in Katar verlängern. Gleichzeitig wird Abramowitschs «Eclipse» in Barcelona überholt. Wie viel der russische Oligarch bisher in seine Yacht investiert hat, weiss keiner. In der Basisausstattung kostete die «Eclipse» rund 340 Millionen Euro. Ohne Extras wie das U-Boot, das Raketenabwehrsystem oder das Laserabwehrsystem gegen Paparazzi. Der Unterhalt der Megayacht kostet 40 Millionen Euro im Jahr, einmal volltanken 500’000 Euro. Wer die «Eclipse» mieten will, muss dafür knapp 2,4 Millionen Euro zahlen. Pro Woche.

So lang wie zwei Fussballfelder

Ob es Roman Arkadjewitsch Abramowitsch wieder für Platz 1 reichen wird, ist unklar. Im Moment hält die «Azzam» die Spitzenposition. Anfang April 2013 lief die Yacht in der Bremer Werft Lürssen vom Stapel. Die «Azzam» ist 180 Meter lang und hat 490 Millionen Euro gekostet. Natürlich ohne Extras. Sie soll, so berichten Branchenkenner, dem saudischen Prinzen al-Walid ibn Talal Al Saud gehören. Es gibt aber auch Quellen, die behaupten, die Megayacht gehöre einem gewissen Mohammed Bin Raschid Al Maktum …

Ratgeber für den Bootskauf

Ratgeber für den Bootskauf

Es ist clever, ein gebrauchtes Boot zu kaufen: Die Auswahl ist groß, das Objekt der Begierde erschwinglich. Meist ist es komplett ausgerüstet, kostspielige Extras sind bereits vorhanden. Das Boot ist normalerweise sofort einsatzbereit. Man kann es Probe fahren ( Wie man eine Probefahrt durchführt). Im Idealfall befindet es sich in einem schönen Revier. Es ist bewährt. Die üblichen Kinderkrankheiten sind Vergangenheit.

Welches Boot ist  das Richtige?

Welches Boot ist das Richtige?

Das Angebot gebrauchter Boote ist riesig, die Vielfalt der Fabrikate und Bootstypen kaum zu überblicken. Unterschiedlich sind auch die Baumaterialien: vom Sandwichbau über die üblichen glasfaserverstärkten Kunststoffe (GfK) bis hin zu Holz, Stahl oder Aluminium. All das gibt es außerdem in unterschiedlicher Machart und Qualität.

Wo suchen?

Wo suchen?

Früher war der Interessent auf Inserate in Zeitschriften, den Aushang im Hafen, im Verein oder Bootslager, auf Hinweise aus dem Bekanntenkreis, Yachtmakler oder «Freund Zufall» angewiesen. Dieser Weg war mühsam und ergab Zufallstreffer.

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