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Die beliebtesten Bootsmarken 2016

Autor: Carsten Kemmling

Seit einigen Jahren wertet boat24.com die Suchanfragen aus. Daraus ergeben sich interessante Anhaltspunkte, die Rückschlüsse auf den Bootsmarkt zulassen. Schließlich werden inzwischen jedes Jahr auf boat24.com Boote im Wert von über eine Milliarde Euro gehandelt (Boote für eine Milliarde Gesamtwert). Für die Auswertung der Zahlen von 2016 sind 1,2 Millionen Suchanfragen in die Statistik eingegangen.

Die beliebtesten Bootsmarken 2016
Die Größten Bootshersteller sind auch die Beliebtesten© boat24.com

Insgesamt haben 7 Millionen Besucher die Seite boat24.com besucht und dabei 40 Millionen Seitenaufrufe generiert. Die durchschnittliche Verweildauer beträgt knapp 5 Minuten. Alle 11 Sprachen, welche unsere Seite abdeckt, konnten für die Analyse berücksichtigt werden.

Trend zum Motorboot

Auf dieser Basis haben wir für 2016 die Beliebtheitsskala der Segel- und Motorboote bei boat24.com-Nutzern ermittelt. Dabei bestätigt sich der allgemeine Trend der Branche, dass Motorboote einen immer größeren Anteil des Wassersport-Marktes einnehmen. 60 Prozent der Suchanfragen betrafen Motorboote, 40 Prozent Segelboote.

Es lässt sich feststellen, dass die größten Bootshersteller, auch die Beliebtesten sind. Bavaria Motorboote hat im Vergleich zum Vorjahr bei der Statistik der am häufigsten gesuchten Bootsmarken nun nicht nur bei den Segelbooten die Spitzenposition übernommen, sondern auch bei den Motorbooten.

Dabei überflügelten die Bootsbauer aus dem bayerischen Giebelstadt insbesondere Sea Ray, die noch hinter Bayliner auf Rang drei zurück fielen. Nach oben ging es auch für die Marke Sealine, die drei Positionen gutmachte und nun auf Rang fünf rangiert, direkt vor Sunseeker, welche gleich vier Ränge übersprangen. Neu in den Top Ten ist Riva auf Platz sieben vertreten. Fairline rutschte aus den zehn Spitzenplätzen heraus.

Generell lässt sich sagen, dass der Motorboot-Markt in Bezug auf die Anzahl der Anzeigen bei den Bootsmarken vielfältiger aufgestellt ist, als bei den Segelyachten. Es werden Boote von deutlich mehr unterschiedlichen Werften gehandelt. Die durchschnittliche Länge der gehandelten Motorboote beträgt 11 Meter.

Die Lage auf dem Segelyacht-Markt

Bei den Segelbooten bleibt Bavaria bei den Suchanfragen mit Abstand an der Spitze und wird, wie im Vorjahr, gefolgt vom deutschen Kollegen Dehler. Hanse ist einen Platz vor die Franzosen Jeanneau Segelboote und Bénéteau Segelboote gerutscht. Großer Verlierer bei den Segelyachten ist die skandinavische Traditionsmarke Hallberg Rassy, die in Bezug auf das Suchinteresse von Rang drei auf sechs gefallen ist. Die im Markt äußerst aktiven Österreicher von Sunbeam machten dagegen deutlich Boden gut und rückten zwei Plätze nach oben auf die Nummer sieben.

Das am häufigsten gesuchte Segelboot auf boat24.com kommt ebenfalls von Bavaria, diesmal allerdings nicht wie im Vorjahr die Bavaria 32, sondern die Bavaria 38 vor der Bavaria 37. Auf der dritten Position rangiert die Sun Odyssey 45.2.

Generell lässt sich sagen, dass die Bedeutung des Internets für den Verkauf von Booten nach wie vor ansteigt. Bei der Auswertung der aktuellen Zahlen, hat sich diese Entwicklung bestätigt. Auch auf boat24.com erhöht sich der Gesamtwert der gehandelten Boote permanent.

Autor

Carsten Kemmling

Geschrieben von

Segel-Journalist (segelreporter.com), Reporter, Match-Racer, Fahrtensegler.

Ratgeber für den Bootskauf

Ratgeber für den Bootskauf

Es ist clever, ein gebrauchtes Boot zu kaufen: Die Auswahl ist groß, das Objekt der Begierde erschwinglich. Meist ist es komplett ausgerüstet, kostspielige Extras sind bereits vorhanden. Das Boot ist normalerweise sofort einsatzbereit. Man kann es Probe fahren ( Wie man eine Probefahrt durchführt). Im Idealfall befindet es sich in einem schönen Revier. Es ist bewährt. Die üblichen Kinderkrankheiten sind Vergangenheit.

Welches Boot ist  das Richtige?

Welches Boot ist das Richtige?

Das Angebot gebrauchter Boote ist riesig, die Vielfalt der Fabrikate und Bootstypen kaum zu überblicken. Unterschiedlich sind auch die Baumaterialien: vom Sandwichbau über die üblichen glasfaserverstärkten Kunststoffe (GfK) bis hin zu Holz, Stahl oder Aluminium. All das gibt es außerdem in unterschiedlicher Machart und Qualität.

Wo suchen?

Wo suchen?

Früher war der Interessent auf Inserate in Zeitschriften, den Aushang im Hafen, im Verein oder Bootslager, auf Hinweise aus dem Bekanntenkreis, Yachtmakler oder «Freund Zufall» angewiesen. Dieser Weg war mühsam und ergab Zufallstreffer.

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