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Bootsarten2 min Lesezeit

Reduziert auf das Wesentliche

Wie Sie mit der Wanderjolle unvergeßlich schöne Stunden auf dem Wasser erleben

Reduziert auf das Wesentliche
Der seit Jahrzehnten bewährte Zugvogel ist beliebt und segelt gut © boat24.com

Jollenwandern und Tourensegeln in offenen Booten ist das Schönste, was Sie machen können – auf Flüssen, Binnenseen und entlang der Küsten. Es gibt keine zweite Bootslebensart, die so naturnah und prädestiniert ist für kleine und große Abenteuer.

Von Erdmann Braschos, veröffentlicht am 07.05.2014, aktualisiert am 15.06.2023

Das erwartet Sie in diesem Artikel
  • warum Wanderjollen perfekt für naturverbundene Menschen sind
  • worauf bei der Suche nach der geeigneten Boot zu achten ist
  • welche Ausrüstungen und Extras sinnvoll sind
  • Tipps für den Kauf von gebrauchten Wanderjollen

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Es ist egal, ob die Jollenwandertour nur mal eben übers Wochenende auf dem Heimatrevier, also durch bekannte Gewässer an vertraute Ufer führt. Oder ob Sie das große, mehrwöchige Abenteuer zu sprichwörtlich unbekannten Gestaden anpeilen. Die Jollentour hat besonderen Charme.

  • Sie sind immer draußen
  • Sie schön nah am Wasser
  • Sie bleiben unabhängig von überfüllten Häfen.
  • Jollenwandern macht enormen Spaß, weil es uns zurück zu den Wurzeln führt
  • es ist ein ringsum bezahlbarer Spaß

Die häufig gehörten Sprüche wie „einfach lossegeln“ oder „ich bin dann mal weg“ bekommen beim Jollenwandern wieder eine reale Bedeutung. Am abendlichen Lagerfeuer in einer hoffentlich einsamen Bucht (wo es bekanntlich die weltbesten Folienkartoffeln mit Grillwürsten gibt), beim Übernachten unter dem klaren Sternenhimmel (oder der Zeltpersenning), beim sportlichen Segeln langer Schläge in Welle und Gischt wird Segeln in seiner ursprünglichen Form gefeiert. Oder neudeutsch formuliert: Nie war Segeln mehr „outdoor“ als beim Jollenwandern.

Sechs Tipps für den Kauf von gebrauchten Wanderjollen:

  • hohe Endstabilität dank gewisser Breite und etwas mehr Freibord ermöglichen sicheres Segeln, auch in der Welle.
  • möglichst abgeschlossener, wasserdichter Stauraum im Vorschiff ist praätisch, zusätzlich im Heck ist wünschenswert.
  • die Segelfläche sollte rasch reduziert werden können (Rollfock, zumindest ein Reff im Groß).
  • achten Sie auf gute Lenzmöglichkeiten (Lenzklappen, Hecklenzer etc.).
  • Option auf Zeltpersenning ist wünschenswert, aber nicht Pflicht. Im Zelt am Strand schläft es sich auch ziemlich gemütlich.
  • Ein kleiner Außenbordmotor ist als Flautenschieber etwa auf Binnenseen ganz interessant, aber keineswegs Pflicht. Manöver in Ufernähe, im Hafen oder in flachem Wasser lassen sich paddeln.

Wichtig: Wer mit einer Kielvariante liebäugelt - es gibt die Congerjolle oder den Zugvogel auch mit Kiel - sollte darauf achten, dass der Kiel aufholbar ist. Das Gefährt trailert sich dank niedrigerem Schwerpunkt besser. Der nicht aufholbare Kiel schränkt beim Ein- und Auswassern und leider auch unterwegs ein.

Weiterführende Links

VG