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Segelboote

Comar Yachten kaufen

Eine Werft mit GFK-Pioniergeist, Comet-Tradition und modernen Performance-Katamaranen

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Italienischer Yachtbau, der reichlich seglerische Substanz mitbringt? Werfen Sie einen Blick auf Comar-Yachten. Die Werft verbindet eine lange Monohull-Tradition mit einer deutlich jüngeren, technisch ambitionierten Katamaran-Linie – und genau diese Doppelrolle macht sie in der Szene interessant.

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  • Jahrgänge von 1975 bis 2010

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Comar

Italienische Werft mit langer Linie

Comar zählt zu den historischen Namen des italienischen Yachtbaus. Laut Werftgeschichte begann das Unternehmen 1961 in Forlì zunächst unter dem Namen Sipla und gehörte zu den frühen italienischen Pionieren des GFK-Bootsbaus. Heute sitzt Comar in Fiumicino bei Rom und führt die Marke als Hersteller von Segelyachten und Katamaranen weiter.

Comet: die klassische Handschrift

Über viele Jahre war Comar mit den Comet-Yachten bekannt. Die Werft führt diese Linie bis heute weiter, darunter Decksalon-Modelle wie C52 RS, C62 RS, C85 RS und C100 RS. Gerade diese Boote stehen für den „tipico mix italiano“ aus eleganter Linie, Performance und Semi-Custom-Anspruch, die den Namen Comar lange getragen hat.

C-Cat: die zweite, jüngere Identität

In den vergangenen Jahren ist Comar primär mit den C-Cat-Katamaranen sichtbar geworden. Die offizielle Modellseite nennt aktuell C-Cat 38, 48, 56 und 65; 2025 wurde die C-Cat 65 als neues Flaggschiff vorgestellt und im August 2025 auch zu Wasser gelassen. Fachmagazine ordnen besonders die C-Cat 37/38 und die C-Cat 48 als sportlich orientierte Fahrtenkatamarane ein, die Segelspaß und Wohnwert recht überzeugend zusammenbringen.

Technisch interessant: Verbundbau ernst genommen

Was Comar heute technisch profiliert, zeigt die C-Cat-Linie. Die Werft nennt für ihre Katamarane moderne Composite-Bauweisen wie Corecell-Sandwich, Epoxy- genauer gesagt Epoxy-Vinylester-Harze und Vakuum-Infusion; bei der C-Cat 65 kommen zusätzlich Carbonfaser, Carbon-Strukturen und mit Finite-Elemente-Analyse ausgelegte Bauteile hinzu. Das zielt klar auf ein gutes Verhältnis von Gewicht zu Steifigkeit – also auf Boote, die leicht, direkt und strukturell sauber gebaut sind.

Performance, aber nicht zum Preis des Wohnwerts

Gerade die C-Cats können sportlich segeln, ohne den Alltag an Bord zu ruinieren. Multihulls World beschrieb die C-Cat 48 als sportlichen, zugleich sehr bewohnbaren Katamaran. Die 38er-Version wurde „als leicht, modern und leistungsfähig in unterschiedlichen Windbedingungen“ eingeordnet. Dazu passen Details wie Daggerboards, Carbon-Bugspriet oder die insgesamt eher schlanke, performance-orientierte Geometrie der Boote.

Sicherheits- und Strukturthemen

Bei der C-Cat 48 unterstreicht Comar den Performance-Anspruch auch konstruktiv und sicherheitsrelevant. Die Werft nennt mehrere wasserdichte Sektionen mit großem Volumen und eine mithilfe von FEM gezeichnete Struktur mit vielen Karbon-Anteilen. Das zeigt recht deutlich, dass hier nicht nur auf Tempo, sondern ebenso auf strukturelle Sicherheit und Reserven geachtet wird.

Modelle:

Comar steht heute im Kern für zwei Welten: die Comet-Monohulls und die C-Cat-Katamarane. Wer einen klassischen italienischen Performance-Cruiser sucht, wird eher bei den Comet-Monohulls hängen bleiben; wer den leichteren, sportlicheren Mehrrumpf-Weg bevorzugt, landet bei den C-Cats. Gerade diese Spannweite macht die Marke bemerkenswert.
Comar ist also keine Werft für Segler, die bloß Quadratmeter im Salon zählen. Der Name steht eher für Boote mit etwas Temperament und klarer konstruktiver Idee – früher vorwiegend auf Comet-Yachten, heute sichtbar auch auf den C-Katamaranen. Anders gesagt: italienischer Yachtbau mit sportlichen Ambitionen und reichlich durchdachter Technik.

Angaben zur Werft

  • Gründungsjahr: 1961, zunächst als Sipla
  • Historischer Ursprung: Forlì, Italien
  • Heutiger Sitz: Fiumicino bei Rom, Italien
  • Modellwelten: Comet und C-Cat
  • Aktuelle C-Cat-Modelle: 38, 48, 56, 65
  • Spezielles: frühe italienische GFK-Werft, heute mit Ein- und Mehrrumpfbooten im Programm
  • Technische Besonderheiten: Corecell-Sandwich, Vakuum-Infusion, Epoxy/Epoxy-Vinylester, bei größeren C-Cats auch Carbon-Strukturen und FEM-Auslegung