Nimbus 305 Coupé
Wer sich nicht mit der nächsten Bucht oder dem nächstgelegenen Hafen als Ausflugsziel zufriedengeben will, ist auf der Nimbus 305 Coupé bestens unterwegs.
Für Törn und Tour
Alle, die gerne mal über den Tellerrand respektive die Ufer des Heimatreviers schauen wollen: Die Nimbus 305 Coupé ist ein ideales Gefährt für längere Törns und Ausflugsfahrten. Mit knapp zehn Metern Länge passt es in (fast) alle Hafenboxen, mit etwas mehr als drei Metern Breite sind auch engste Kanäle noch befahrbar.
Idealerweise ist man auf diesem Boot zu zweit unterwegs, wobei die Altersklassen überhaupt keine Rolle spielen. Dann kann das Platzangebot mit großzügig und somit komfortabel bezeichnet werden.
Klasse für Fahrten mit den Kindern … oder Enkelkindern
Doch auch mit Kindern oder Enkelkindern macht die Nimbus 305 Coupé noch reichlich Spaß, denn auf den insgesamt sechs Kojen können sich vier Erwachsene und zwei Kinder betten. Und in der Unterflurkabine fühlen sich nach Aussagen vieler Familienväter unter den Nimbus 305-Eignern vorwiegend die kleineren Kinder wohl – kuscheliger geht’s nimmer.
Die Motorenpalette beginnt bei 110 PS und steigt bis 223 PS. Die meisten der uns bekannten Nimbus 305 Coupé Eigner haben ihre Motorenstärke nach den Revieren gewählt, die sie befahren wollten. So lässt sich etwa für Skipper, die höchstens in moderatem Tempo auf Binnenseen unterwegs sein wollen, durchaus der kleinste Motor empfehlen. Bei hauptsächlichen Flussfahrten mit entsprechender Strömung raten wir zu mindestens 150 PS. Und alle Skipper, die gerne mal den „Hebel auf den Tisch“ legen oder beispielsweise an den Küsten der strömungsreichen Nordsee mit ihren teils kernigen Wellen unterwegs sein wollen, sollte die Maximal-Power-Version vorgezogen werden.
220 Seemeilen mit einer Tankfüllung
Man kann übrigens mit allen Versionen wirtschaftlich touren, vorausgesetzt natürlich, dass man mit moderten und vernünftigen Geschwindigkeiten von Bucht zu Bucht, von Hafen zu Hafen fährt. Die 150 PS-Version schafft selbst in der Welle noch 17 kn, von wirtschaftlicher Fahrweise kann dann natürlich keine Rede sein. Die tritt aber schon bei 12 kn Fahrtgeschwindigkeit ein – 120 Seemeilen schafft man dann ungefähr mit einer Tankfüllung. Was also ca. 2 l pro Seemeile entspricht – ein Verbrauch, der nicht gerade mit sparsam bezeichnet werden kann, aber mit den meisten Konkurrenten mithalten kann. Wer bei 7 kn in gemächlicher Verdrängerfahrt über die Wasserlandschaften tuckert, kommt natürlich noch sparsamer davon. Beherrscht fahrende Eigner sprechen dann schon von 220 sm, die man so mit einer Tankfüllung schaffen kann.
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