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Tipps für das richtige Wasserskiboot

Ein Wasserskiboot muss schnell beschleunigen und schnell fahren. Dafür eignet sich ein sportliches Motorboot. Das Spektrum ist breit und reicht von einfachen Festrumpfbooten oder faltbaren Schlauchbooten bis zu exklusiven Motorbooten, die so viel kosten wie ein Ferrari. Was für ein Wasserskiboot passt zu Ihnen?

Tipps für das richtige Wasserskiboot
Boesch 560 Competition, das perfekte Wasserskiboot© boat24.com

Wasserskifahren war in den 1960er-Jahren ein Zeitvertreib für die Schönen und Reichen. Wenn meine Mutter heute in ihren alten Fotoalben blättert, ist sie auf ein kleines vergilbtes Schwarz-Weiss-Bild besonders stolz: Mein Vater am Steuer seines Boesch-Bootes aus Mahagoni, sie am Seil dahinter auf Wasserskiern, natürlich mit zeitgemäss hochgesteckten Haaren. Obwohl meine Eltern nicht reich waren, gönnte sich mein Vater den Luxus, dasselbe Boot zu fahren wie die Prominenz seiner Zeit, beispielsweise die Gebrüder Sachs, Romy Schneider, Peter Kraus, Freddy Quinn oder Udo Jürgens.

Für Einsteiger eignen sich kleine Sportboote

Heute ist Wasserskifahren ein beliebtes und weit verbreitetes Freizeitvergnügen, weil Boote nicht mehr so teuer sind wie früher. Für den Einstieg genügt ein offenes Sportboot ab 250 Zentimeter Länge. In diese Kategorie gehören faltbare Schlauchboote und Festrumpfboote aus Aluminium, Holz, Kunststoff oder PVC. Sie sind leicht und wendig, haben einen Außenbordmotor und können von einer Person geführt werden. Ausserdem brauchen sie keinen Liegeplatz, weil sie einfach zu transportieren sind. Ein Schlauchboot findet locker Platz im Kofferraum, Festrumpfboote können auf dem Trailer hinter dem Personenwagen von zu Hause zum See und wieder zurück gefahren werden.

Mehr PS machen natürlich auch mehr Spass

Grössere Sportboote oder Schlauchboote mit festem Rumpf (RIB, rigid-inflatable boat) sind die besseren Wasserskiboote. Sie sind stärker motorisiert, beschleunigen schneller und fahren schneller. Ausserdem können grössere Boote besser genutzt werden, nicht nur für Wasserski, sondern für Tagesausflüge oder Übernachtungen an Bord. In Frage kommen sogenannte Runabouts, Bowrider, Daycruiser oder Weekender. Ideal sind Sportboote mit Mittelmotor, weil sie während der Fahrt eine kleinere Heckwelle hinter sich herziehen als Außenbordmotoren. Besonders beliebt sind die Boote der Schweizer Werft Boesch und der beiden amerikanischen Bootsbauer Chris Craft und Sea Ray.

Bootsnamen - Wohin mit dem Buchstaben?

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Bisher war die Sache klar. Der Bootsname gehört ans Heck. Darunter steht der Heimathafen und der Club, wo das Boot registriert ist. Früher waren die Buchstaben aus Messing (angeschraubt) oder in den Rumpf geschnitzt und mit Gold ausgelegt. Die Entwicklung ist über gemalte Buchstaben oder solche aus selbstklebender Folie hinweg.

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