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Contest 38S – Alleskönner für die Einhand-Weltumsegelung?

Außergewöhnlich: Eine 38-Fuß-Contest als Ketsch! Ein Fall für die BootsProfis.

Contest 38S – Alleskönner für die Einhand-Weltumsegelung?
Eine Ketsch, die "nur" 38 Fuß lang ist? Warum nicht – öfter mal das Außergewöhnliche!

Eine 38 Fuß „kurze“ Contest, die als Ketsch getakelt ist, findet man nicht alle Tage auf dem Gebrauchtbootmarkt. Die BootsProfis haben jedenfalls ihren Spaß bei der Begutachtung des eigentlich sehr gut „dastehenden“ Bootes. Wäre nur nicht das schlimme Wort gefallen, das mit „Os“ anfängt und mit „mose“ aufhört.

veröffentlicht am 06.11.2023

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Typischer Fall von „es kommt 1. anders und 2. als man denkt“: Patrick suchte schon seit zwei Jahren eine Fahrtenyacht, mit der er zunächst auf dem Mittelmeer warm werden und später für längere Schläge auf den Atlantik und weiter wollte.

Die BootsProfis engagierten sich als „Augen und Ohren“ für ihn und suchten – u.a. auf Boat24 – nach geeigneten Booten.

Irgendwann meldete sich Andreas bei den BootsProfis. Der wollte nach acht Jahren glücklicher Segelei auf einer Contest 38S sein Boot in Hände geben, die das Außergewöhnliche dieser Yacht zu schätzen wissen. Denn seine Contest ist eines der wenigen ketschgetakelten Contest-Modelle in dieser Größenklasse – nicht gerade selbstverständlich für eine „nur“ 38 Fuß lange Fahrtenyacht.

Der eine passt also hervorragend zum anderen. Was liegt da näher, als die BootsProfis für ihr Gutachten einzuladen und gleichzeitig Käufer und Verkäufer zusammenzubringen?

Schon von Weitem war es Hendrik, Ole und Dominik klar, dass diese Ketsch genau den Anforderungen entsprechen könnte, die sie an eine leistungsstarke Langfahrtyacht stellen. Sie stand „gut da“, sah genauso gepflegt aus, wie Verkäufer Andreas sie beschrieben hatte und Käufer Patrick bekam auch schon feuchte Augen vor Glück.

Doch bei eingehender Betrachtung des Unterwasserschiffes wurde Hendrik und Ole schnell klar, dass unter der letzten (von mehreren) Antifouling-Schichten eine böse Überraschung lauert: Osmose!

Um das gleich zu klären: Verkäufer Andreas war völlig konsterniert und ahnungslos. Denn er hatte die aufwendigen Unterwasserschiff-Arbeiten mehrmals einer Werft überlassen. Die ganz offensichtlich reichlich Pfusch geleistet hatte.

Mit der Übernahme anstehender Reparaturkosten verhielt sich Andreas allerdings auch so, wie man es bei einem fairen Deal erwarten kann. Und ohne hier allzu viel zu „spoilern“: Der Verkauf kam zustande, beide Seiten sind glücklich und die BootsProfis konnten erneut zeigen, dass sie „was drauf“ haben.

Denn das besonders Interessante an diesem BootsProfis-Video ist die fast schon akribische Weise, wie sich Hendrik und Ole über den Rumpf (das Boot steht auf dem Trockenen) regelrecht hermachen.

Um es „mal wieder“ auf den Punkt zu bringen: Käufer und Verkäufer von Booten und Yachten können auch bei diesem Video eine Menge lernen. Doch sehen sie selbst!

Video