Alinghi, America's Cup & Louis Vuitton Cup
Nils Frei (SUI) ~ Genua-Trimmer
Foto: Ivo Rovira / Alinghi
Foto: Ivo Rovira / Alinghi
Foto: Ivo Rovira / Alinghi
Was bedeutet es dir, für Alinghi zu segeln und den America’s Cup zu verteidigen?
«Alinghi ist das beste Team der Welt. Wir haben in unserem Team die erfahrensten Segler und ich bin stolz, ein Teil davon zu sein.»
Alinghi hat auch in dieser Kampagne alles, was es für einen Sieg braucht. Wodurch unterscheidet sich der Titelverteidiger von den Herausforderern?
«Die Bootsgeschwindigkeit und die Taktik – das sind Alinghis Stärken.»
Welches sind die körperlichen und mentalen Herausforderungen, wenn man auf diesem Niveau segelt?
«Der Druck ist allgegenwärtig. Wenn man sehr wenige Fehler macht, gewinnt man normalerweise das Rennen. Das Schlimmste ist, durch kleine Fehler ein Rennen zu verlieren. Um das zu vermeiden, muss man körperlich und mental vorbereitet sein.»
Was wird dir wohl in der letzten Nacht vor dem Match durch den Kopf gehen?
«Hoffentlich werden wir alle gut schlafen, weil wir bestens vorbereitet und deshalb keinem unnötigen Stress ausgesetzt sind.»
Beschreib uns deine Rolle an Bord – wie kannst du ein Rennen beeinflussen, wie kann deine Arbeit über Sieg oder Niederlage im Cup entscheiden?
«Der Trimmer steht in engem Kontakt mit dem Steuermann. Wir sind ein Teil der Antriebs-Truppe und sprechen konstant über den Druck im Segel und darüber, wie sich das Boot anfühlt. Wenn wir unseren Job schlecht machen, werden wir langsamer. Und wenn das Boot langsamer ist, stehen die Chancen schlecht, dass wir das Rennen gewinnen.»
